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Oldtimertreffen in Berlstedt lockt rund 350 Besitzer historischer Zweiräder ujnd mehr als 1500 Schaulustige an

Von Christian Weber
Berlstedt – In ein Mekka für Freunde von Motorrad-raritäten verwandelte sich am Samstag zum 16. Mal das kleine Berlstedt. Aus Stadt und Landkreis, doch auch aus dem rund 85 Kilometer entfernten Pößneck pilgerten die Besitzer von Motorrad-Oldtimern in den Norden des Weimarer Landes.

Zu bewundern waren beim Motorrad-Oldtimertreffen rund 350 motorisierte Zweiräder, informierte Veranstalter Hendrik Pfeiffer. „Noch immer leicht zunehmend“, erlebt er die Teilnehmerzahl. Mehr als 1500 Besucher kamen, um die liebevoll und teils aufwendig restaurierten Maschinen zu sehen. Die Palette der betagten Schmuckstücke reichte von DDR-Nostalgie wie Simson, MZ und Jawa über Russengespanne und Motorrädern aus der Zeit vor und während des zweiten Weltkrieges.

So stellte David Gerlach seine BMW R71 vor, die von 1938 bis 1941 mit 750 ccm-Motor mit Seitenwagen gebaut wurde. Zu den Methusalems unter den vorgestellten Maschinen gehörte die D Rad R06 aus dem Jahr 1928 von Gerd Panther und eine Standard T500 mit demselben Baujahr von Hendrik Knecht, beide aus Weimar, sowie eine 1933 gebaute FN M9011 aus Kleinhettstedt und eine Zündapp K500 aus Arnstadt, Baujahr 1933. Treuer Stammgast ans dem nahen Ottmannnshausen ist Albin Hölzel. Er brennt förmlich für seine Simson-Mopeds, die Faszination sei sogar noch gestiegen, schmunzelt er. In seiner Leidenschaft für die betagten Schätzchen steht er den jugendlichen Motorradfreaks in nichts nach: Albin Hölzel ist 83 Jahre alt und war am Samstag der älteste Aussteller. Von Beruf Autoschlosser hatte er nach Feierabend für Kollegen alte Schätzchen aufpoliert. berichtet der Ottmannshäuser. Ein rundes Dutzend Maschinen aus den Jahren 1946 bis 1970 nennt er heute sein eigen, alles Simsons. Er hat sie neu aufgebaut. Mitgebracht hatte Albin Hölzel nach Berlstedt aber auch wieder seine MAW „Hühnerschreck“, ein Fahrrad mit Hilfsmotor aus dem Jahre 1953. Unter dem Hinterrad drapiert ein Plastikhuhn, wie es als Hundespielzeug verkauft wird.

Mehr als 70 Helferinnen und Helfer sorgten für den reibungslosen Ablauf. Eine kleine Sonderaustellung widmete sich historischen Umbauten und zeigte beispielsweise wie aus einem Motorrad ein Dreirad wird. Abschliessender Höhepunkt des Treffens war eine Ausfahrt über Ballstedt, Vippachedelhausen und Neumark, die von Thomas Hasse mit seiner MZ BK59 angeführt wurde, im Beiwagen genoss Arthur(11) aus Frankfurt/Main die Fahrt.